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VERTRAUEN & Kontrolle von Leanne


Stille im Zentrum des Taifuns


Hier gibt es eine Durchgabe durch Gaby Wendel zum inhaltlichen Nachspüren.
Zum Schluß kommen noch einige erläuternde Kommentare von Mathias.
Das sind viele Seiten. Am Besten ausdrucken oder Off-Line gehen und in Ruhe durchlesen.


Leanne: Vertrauen
06.10.00: Gaby, Mathias, Isabel, Kathrin, Caro, Ute

Stilistisch bearbeitet von Mathias. Hier eine gekürzte (aber immer noch lange) Version:

... so ist es allezeit wahrlich eine angenehme Stunde, Freunde, mit euch zusammenzutreffen, um den Austausch voranzuführen. Es ist wie zu einer Zeit vor vielen Zeitabläufen [er spielt auf die an anderer Stelle erwähnte Situation mit Mathias zur Zeit der Templer an], als wir vor einer Kerze saßen und die Worte zueinander sprachen, allezeit auf der Suche nach Ergebnissen, nach Antworten, nach Erläuterungen. Es ist mir eine Freude, ein weiteres Mal mit euch zu sein, ihr Geliebten. Ich bin Leanne. Gott zum Gruße.

Wir: Gott zum Gruße, Leanne.

Leanne:
Es ist eine große Freude für mich, in diese Zeit gebeten zu sein. Es ist eine große Freude, von den Meistern die Bitte zu erhalten, in das Wort zu gehen und mich ein weiteres Mal ein wenig in diese geliebte Seele, in dieses geliebte Instrument [Gaby], transportieren zu dürfen um in die Berührung mit euch zu gehen. Euch, die ich aus der Freiheit meines Herzens zutiefst und ewig liebe. So ist dieses eine Zeit, die für euch etwas Besonderes hat.

Ein jegliches Mal [bei vielen Durchgaben] erfahrt ihr, daß diese Zeit besonders ist. Ihr lebt mit eurem Augenmerk auf dem Tagtäglichen.
Gar vieles vollzieht sich [jedoch] außerhalb eurer direkten Wahrnehmungsstrukturen. Dieses ist gut so. Es ist nichts Fehlerhaftes - und dennoch wird sich euer Bewußtsein mehr und mehr erheben. Und so bin ich gebeten, zu diesen Schritten zu sprechen. Es ist mir möglich, Informationen und die Botschaften in einen tieferen Transport zu führen. [Er ist Zwischenstation für die oft schwer verständliche Sprache aus den Geistigen Welten].
Der Meister Khan-Khan bittet dich, geliebter Bruder [Mathias], um das Erkennen dessen, was sich vollzieht, wenn er aus hochfrequenten Möglichkeiten eine Komplexität der Informationen durch dieses Instrument transportiert. Es ist eine hohe Komplexität und die [hochschwingenden] Informationen können sich nur eines Teils des Wortschatzes [von Gaby] bedienen. Dieses ist in der Genauigkeit von dieser geliebten Schwester [Gaby] erkannt. Übermittle ihr bitte dieses [Gaby erinnert sich nach der Durchgabe an nichts]. Sie hat es exakt erkannt und die Schwierigkeit [der oft unverständlichen Sprache von Khan-Khan] liegt innerhalb des Transportweges. Hier bin ich gebeten, in dieser Hinsicht dienlich zu sein. Ich hoffe, es ist ebenso in deinem Wunsche.

Mathias:
Ja, ich danke dir Leanne. Ich weiß, was Khan-Khan da meint. Es geht um den Umstand, daß ich manchmal fast am verzweifeln bin, wenn ich Khan-Khan in deutsche Grammatik umzuschreiben versuche. Manche seiner Sätze sind 20 Zeilen lang und ich komme einfach nicht so richtig klar mit dem, was er sagen möchte. Ich bin dann darauf angewiesen, ein Stückchen wegzulassen oder mir meine eigenen Gedanken darüber zu machen und sinngemäß die Löcher zu ergänzen. Heute Nachmittag habe ich dich geschrieben, Leanne. "Bulle und Bär" habe ich diese Durchgabe genannt...
Ich werde natürlich dem Instrument ausrichten, daß deine Aussage das bestätigt, was sie im Lauf dieser Woche schon zu mir gesagt hat, daß es nämlich ein Problem des Wortschatzes sei, von dem Khan-Khan nur einen Teil benutzen kann. Aber du kannst etwas mehr davon benutzen...

Leanne:
Dieses ist exakt. Siehe, dieses liegt an der Vorgehensweise des Instrumentes. So sich eine Wesenheit in einer Energiefrequenz befindet, so öffnet sich dieses Instrument gänzlich für diese Frequenz. Und dieses bedeutet, daß eine Verdichtung aufgehoben wird, die einem niedrigfrequenteren Wesen nur im Rahmen seines eigenen [niedrigeren] Seins möglich ist. Dieses ist bei diesem Instrument [Gaby] auch der Fall und es bedeutet eine gewisse Schwierigkeit.
Es wäre einfacher für den Meister, würde er in der Lage sein, durch diese Stimme Töne zu vollbringen. Dann hätte er eine hohe Frequenzebene zur Verfügung. Die Tragweite einer solchen Frequenz würde ein Glas zerspringen lassen. Dies mag ein Ausdruck der hohen Frequenz sein, die hier angesagt ist, gänzlich aus der Liebe und Weisheit. So aber ist die Schnelligkeit und die Abfolge des Wortschatzes in einer Schwierigkeit mit den Informationsflüssen. Dies habt ihr in der Genauigkeit erkannt. Deine Umgehensweise, geliebter Bruder, mit diesen Umständen ist gesegnet. Vertraue darauf. Hier bist du in der Wahrhaftigkeit mit dir und in einer hohen Wahrnehmung.
So es hierzu keine weiteren Anmerkungen gibt, würde ich gerne diese Tatsache dazu verwenden, um weitere Ausführungen an euch hinzutragen, ihr Geliebten.

Mathias: - Wir bitten dich darum.

Leanne:
So habe den Dank. So sehet, eure Energiekörper sind geöffnet. Weitere Vibrationen laufen ab und ein jeglicher von euch durchläuft sie individuell. Viele Male führen euch diese Prozesse in die Fragwürdigkeit, in die Leichtigkeit und Schwere [gleichermaßen], vor allem aber in die Bewußtheit darüber, was sich vollzieht. Ihr erhaltet mehr und mehr eine Betrachtungsweise, die ihr "Meta-Ebene" [= übergeordnete Ebene, wie Blick von einem Turm] nennt. Dies bedeutet, daß ihr innerhalb einer Situation in der Lage seid, nicht wie das Blatt im Winde von dieser Situation beherrscht zu werden, sondern einen gewissen Überblick über euch selbst in der tieferen Frequenz zu erhalten, einen Ausblick und somit eine Wahlmöglichkeit. Dieses bedeutet, daß ihr euch beobachtet und so eine höherfrequente [erlöstere] Möglichkeit des Umgangs mit einer Situation wählen könnt. Dieses ist wichtig und wesentlich. Wenn ihr euch über viele Inkarnationen hinweg - so wie wir [Jenseitigen] - mit den niedrigen Frequenzstrukturen der Emotional- und Mentalkörper beschäftigt habt, bedeutet dies, daß die höheren Frequenzstrukturen dieser Körper in Berührung mit dem Höheren Sein [= Selbst] kommen.

Diese höhere Oktave hat allezeit Überblick über das Geschehen in den niedrigen Frequenzen. Es ist ein Mißverständnis zu glauben, daß das Höhere Sein die Erfahrungen in den niedrigen Bereichen provoziert. Euer Höheres Sein steuert diese Erfahrungen nicht. Es steuert nicht eine Erfahrung des Schmerzes oder der Freude. Dies ist nicht Aufgabe und Anliegen des höheren Seins. Das höhere Sein ist die Ebene in der höheren und gänzlichen Wahrnehmung. Das Höhere Sein ist allezeit in der Bewußtheit der Gesamtheit der Wege, die auf dieser Erde gegangen worden sind. Es ist damit in der Liebe. Es ist eine Berührung der Gänzlichkeit.
Ihr könnt dieses [in der Analogie] so verstehen wie das Kind, das am Abend nicht einschlafen möchte und weint. Die Mutter weiß, daß es, so es genug geweint hat, aus der Müdigkeit einschlafen wird und daß es einen nächsten Tag geben wird - dies ist die Betrachtungsweise des höheren Seins. Das höhere Sein weiß um das niedere Sein [in der Polarität]. Es weiß um dessen Probleme. Es weiß um den Schmerz und um die Freude. Es weiß, daß es ein Gestern gab und daß es ein Morgen geben wird und daß der physische Körper nur ein Instrument ist. Das höhere Sein weiß, daß es einen Tag gibt und eine darauffolgende Nacht [= Jenseits], in der ebenfalls Wanderschaft und Bewußtwerdung möglich ist und daß der Fluß der Schöpfung niemals zu Ende ist. Dieses ist die Betrachtungsweise des höheren Seins.

Das niedere Sein, also die unteren Frequenzschwingungen der Mental- und der Emotionalkörper, hat sich in den polaren Strukturen mit dieser Erde verhaftet. Es ist somit in der Abwendung von Licht und Vertrauen. Dies ist das Wesentliche, ihr Geliebten, das Vertrauen. Das niedrige Sein führt in die Verhaftung mit Geburt und Tod, mit Krankheit und Gesundheit, mit Weisheit und Dummheit. Das niedere Sein versucht sich in der Beurteilung und im Wert von gut und böse wiederzufinden. Allezeit sucht es eine Gänzlichkeit über Gesetze herbeizuführen - und es führt die Pole dadurch weiter und weiter auseinander [Sehnsucht nach Einheit und Angst vor Trennung daraus!]. Dieses erscheint paradox. Doch ihr kennt dies über die Wertungen in Glaubenskriegen, über das Suchen nach Frieden im Krieg und in der Verdrängung [scheinbarer Friede ist, wenn der Schatten weit genug verdrängt erscheint]. Der innere [eine] Pol geht in das Auseinanderdriften.

Ihr seid mittlerweile in der Bewußtwerdung geschult, daß es sich hier [die beiden gegensätzliche Pole] um eine und dieselbe Energie handelt. Aggression, Trauer oder Euphorie - dahinter steht EINE Energie. Genauso ist es mit den Prinzipien, die ihr unterteilt nach Mars, Merkur, Jupiter, usw. All diese Prinzipien tragen eine einzige Energieessenz in sich, die auf Grund der Schöpfung eine Struktur erhält, die sich wiederholt. Auf diese Weise formt sich ein Prinzip auf der niederen Frequenz dieser Erde aus und formt sich im Sinn eurer Analogieketten in erlöstere oder unerlöstere weiter aus. Dieses ist euch bekannt und bewußt. Es handelt es sich dabei um ein und dieselbe Energie. Es ist die Energie, die ihr in eurem "Aufzug" findet, den ihr so in der Schönheit nennt. Aufzug heißt nicht, daß ihr in den unteren Frequenzen nur das Verdichtetere finden könnt, doch ihr ordnet dieses so zu. Und so hat das Dunkle, das Angstvolle, das Eingefangene Platz genommen in den tieferen Stockwerken eurer Säule. Und dieses ist gut so, denn es gibt euch die Möglichkeit, eine Orientierung zu finden.
[Anmerkung von Mathias: Nehmen wir die astrologische Sprechweise, so findet Waagschale, Polarität, Verwicklung, Karma auf der Waagrechten ihren Ausdruck in Planetenstellungen, Häusern und Tierkreiszeichen statt. Das Entwicklungsziel der Singularität besteht darin, den Kreis, das Rad zu verlassen und sich hinzubewegen zum Mittelpunkt des Horoskops, der Nabe. Dort angekommen, finden wir den Mittelpunkt, der ein Querschnitt durch eine Säule ist, die nach oben in höhere und nach unten in tiefere Dimensionen reicht. Diese Säule steht analog zur Wirbelsäule oder zum Gradienten im "Zuckerhutmodell".

Die Säule beherbergt in sich einen Aufzug, einen Lift, der nach oben oder unten läuft, entsprechend aufsteigender oder absteigender Kundalini. Diesen Lift zu nutzen bedeutet, sich hin zu erlösteren oder unerlösteren Ebenen zu bewegen. [ Ein Stockwerk verläuft dann wieder waagrecht, der Aufzug senkrecht.]

Wir haben mit der Abwendung von der Bewußtheit der Göttlichkeit in uns diese polare Erde erschaffen. Wir haben hier die
Vermischung mit vielen Brüdern und Schwestern unterschiedlicher [Herkunfts-]Prinzipien erfahren. Somit ist ein Sammelsurium von Informationen und universellen Impulsen der Schöpfungskräfte entstanden, die ein jeder in einem unterschiedlichen Mischungsverhältnis in sich trägt - dies bedeutet Individualität. Dieses Mischverhältnis ist noch einmal betont durch die Struktur des EGO, die Anhaftung, die Verkettung, die Mauer, die wir um uns gelegt haben und die uns die Illusionen gibt, daß wir sind. Das Ego muß sich ausdrücken in unterschiedlichen Möglichkeiten des Habens und des Nicht-Habens, des Sprechens und des Schweigens, des Willens und der Willenlosigkeit, der Macht und der Ohnmacht. Dies ist das Bestreben und die Aufgabe der Egostruktur. EGO ist eine lächerliche Bezeichnung für dieses Instrument. Ja, es ist gar lächerlich, doch ich bediene mich dieser Namensgebung, denn es ist eine Geläufigkeit. Dieser Begriff kann eigentlich gar nicht ausdrücken, worum es bei diesem Instrument geht. Denn es ist in der Lage eine Daseinseben zu erschaffen, zu verdichten und auf die Füße zu stellen.

So sehet, ihr Gelehrigen, so ist dieses eine Zeit, die euch mit dem Harren beschäftigt hat. Harren war für euch eine Möglichkeit, zu erfühlen, daß es eine Mitte gibt, eine Stille, ein Schweigen, ein Zuhören - und dennoch ein sich nicht verwickeln mit dem Hören, mit dem Gehörten. Es geht darum, die Worte wahrzunehmen, sie fließen zu lassen und zu sein. Dies ist die Wesentlichkeit des Harrens [= Meditieren]. Danach geht es darum, die Lichtsäule [= Aufzug] in euch wahrzunehmen und euch in die Aufrichtung zu führen, euch in den Kontakt zu führen mit höheren [erlösteren] Frequenzebenen eurer Möglichkeiten.

Ihr habt euch in der Neutralität geschult und dieses unternehmt ihr auch weiterhin. Neutralität bedeutet nichts anderes, als in der Gänzlichkeit des Eigenen zu sein [das bezeichnen wir auch als Singularität. Ich würde sagen, Neutralität ist eine wesentliche Voraussetzung für Singularität]. Wenn du in der Gänzlichkeit deines Eigenen bist, präsent und in der Wahrnehmung deiner sämtlichen Stockwerke und wenn du sie mit Licht durchflutest, so wird dir der Inhalt bewußt. Inhalt bedeutet die Erfahrung, die dort liegt. Doch wenn du deine Liebe in diese Etagen führst und schenkst, so bedeutet dies, daß die Erfahrung sich auflöst. Nur die Bewußtheit der Erfahrung bleibt. Sie ist eine Art der Erinnerung, die sich im Laufe der Zeit mehr und mehr auflöst. Die Erinnerung stellt eine Art der Matrix dar, die sich auflöst.

Und so kann aus der Neutralität das Mitgefühl entstehen. Ihr löst euch aus dem Mitleiden. Mitgefühl bedeutet nicht in der Lieblosigkeit zu sein und einen Anderen zurückzuweisen, der sich im Schmerz befindet. Mitgefühl bedeutet hier in einem Gefühl zu sein und zu erkennen, zu erfühlen, daß eine andere Seele sich in der Verhaftung eines Stockwerkes befindet und anzuerkennen, daß dieses in Ordnung ist und daß du nicht aufgerufen bist, hier Hand anzulegen. Doch du darfst fühlen, daß der Andere hier eine Schwierigkeit hat. Und wenn du in dem Gefühl und nicht im [Mit]Leid bist, wenn du also einfach nur in deiner Schönheit, Liebe und in deiner Bewußtheit um diese polare Welt verharrst, so wird diese Seele die Möglichkeit erhalten, ihre Resonanz zu einem Energieinstrument aufzubauen, das sie aus dieser Verhaftung heraus führen kann. Doch viele Seelen wählen hier unterschiedliche Erfahrungen.

Was bedeutet es eine Seele zu sein, die sich weiterführt [weiterentwickelt]?
Es bedeutet zunächst zu erkennen, daß das Höhere Sein, die höhere Dimension der Wahrnehmung, daß diese Dimension allezeit Impulse gibt im größtmöglich Schönen für eine Seele. "Im größtmöglich Schönen" bedeutet allezeit die Fülle, die Liebe, die Freiheit. Dieses ist allezeit der Impuls. Das höhere Sein ist nichts anderes als dieses und so kann es nichts anderes aussenden als diese Botschaft. Wenn dieser Geist in der Liebe auf einer höheren Ebene ist, dann berührt er mit seinen Impulsen die niederen Frequenzen. Und dies bedeutet Folgendes: Du unternimmst auf der Erde viele Inkarnationen. Diese laufen ab in der Abwendung von der Fülle, der Gänzlichkeit und Weite. Denn es muß sich gemäß der
Aufgabe "erschaffe Polarität" ein Gegenpol zur Einheit bilden. Es ist die Aufgabe der Seelen, dieses zu bewerkstelligen und so entsteht das, was ihr "Geschichte" nennt. So ist Seele unterwegs und sucht Erfahrungen innerhalb der [astrologischen] Prinzipien. Dies bedeutet, daß die höhere Dimension Impulse auf den Geist gibt und Geist gibt Impulse weiter an das Instrumentarium des Verstandes, das im jenseitigen Bereich noch einmal eine andere Tragweite hat als in den diesseitigen Bereichen [im Jenseits setzt sich - ähnlich wie im Traum - jeder Gedankenimpuls sofort in eine virtuelle Realität um].

Wenn eine Seele inkarniert, so inkarniert sie mit einem Plan, der beispielsweise beinhaltet:
"erschaffe Bezüge zwischen den Polen" - ja, ich darf universelle Sprache wählen - "Mars im Skorpion oder Mars im Schützen im Bezug zu einem anderen Zeichen des Prinzipes". Es kann sein, daß diese Aspekte für diese Seele bisher nicht in der Relevanz waren. Aber sie bedarf dieses Lernprogramms, um weitere Schritte in die Vollkommenheit zu gehen [siehe auch Lehre der Transite in der Astrologie]. Dieses bedeutet, Schritte zu unternehmen, um in die Bewußtwerdung des eigenen höheren Seins zu gehen. Ihr sagt dazu: "die Stufen höher zu steigen". So liegt es in den Erfahrungsmöglichkeiten einer Seele, daß sie nun Wege wählt, dieses umzusetzen. Dieses kann eine Seele in die Weite führen, aber auch noch einmal in die Dichte. Es sind auf jeden Fall Erfahrungen, die dienlich sind und die es hier nicht zu verurteilen gilt.

Doch ihr begegnet diesem Umstand viele Male mit Mißtrauen zu euch selbst. Ihr versucht, einen alten Zustand aufrecht zu erhalten und Kontrolle auszuüben. Ihr verweilt im Schmerz und verhaftet euren Blick in der Dunkelheit und richtet ihn nicht zum Licht hin. Gar viele von euch [Menschen] erheben ihre Hände und beten zu Gott oder Jeshua. Aber in ihren Herzen ist Mißtrauen, Enge und Zweifel, ob da überhaupt jemand wäre, der hier etwas unternehmen könnte. Wenn eine Seele die Verdichtung und den Schmerz sucht, dann wird das Licht, das allezeit da wäre, keinen Weg dorthin finden. Es wird nicht genommen und erkannt werden können. Denn der Schmerz ist größer als das Vertrauen. Dies ist nun eine wesentliche Kunde und Erkenntnis in diesen Zeiten, in denen ihr euch vorbereitet mehr und mehr, um euch auszudehnen und in die Wahrhaftigkeit eures Wesens zu gehen.

Was bedeutet das nun für euch, ihr, die ihr mir so lieb seid? Es bedeutet, daß ihr euch nun mehr und mehr erhebt. Es bedeutet, daß ihr mehr und mehr das Empfinden bekommen könnt, Kontrolle zu verlieren - oder aufzugeben. Wenn ihr durch die Welt lauft und euch das Negative begegnet, wenn ihr euch permanent kritisiert und am Suchen seid, was nicht richtig oder schmerzlich sein könnte und euch stört, wenn ihr gar das Störende zu verdrängen sucht und krampfhaft in der Liebe sein wollt, dann könnt ihr davon ausgehen, daß ihr im Prozess einer hohen Ausdehnung seid. Eine hohe Ausdehnung findet statt. Und je größer die Ausdehnung für euch ist, desto mehr seid ihr bestrebt, euch am Gewohnten festzuhalten. Und was könnte dies anderes sein als der gewohnte tägliche Kampf mit dem Nachbarn oder mit irgendwelchen Behörden oder Kollegen? Oder ihr schwärmt von irgendwelchen [historischen] Zeiten, mit denen ihr euch beschäftigt? Dieses wäre Gegenpolares [gute alte Zeit]. Je weiter ihr euch ausdehnt, desto unsicherer werdet ihr mit euren täglichen Ritualen und desto mehr sucht ihr euch festzuhalten und Anker zu werfen, auf daß ihr die Kontrolle nicht verliert über das, was in euch und um euch stattfindet. Viele Gedanken tauchen in euren Nächten und Tagen auf. Es sind Energien, die sich ausdehnen und die ihr zu halten sucht. Dies sind Prozesse, die ihr durchlauft und die euch führen möchten in die Verbindung zweier Pole. Ihr möchtet die Pole verbinden [Sehnsucht nach Einheit, jenseits von Trennung der Pole].

[Anmerkung von Mathias: Es klingt erst mal paradox zu behaupten, daß die ganze Scheiße, die wir oft erleben, Ausdruck von Ausdehnung sein soll. Wieso erzeugt Ausdehnung Druck? Bei genauerem Hinsehen wird es verständlich: Wir stecken wie in einer Röhre drin - der Matrix unserer Vorstellungen, die uns meist gar nicht mehr bewußt sind. Was passiert, wenn wir uns wie ein Luftballon in diesem Korsett ausdehnen? Wir stoßen an die Wände und erleben Gegendruck und Widerstand! Der Krieg in und um Israel wäre ein gutes Beispiel im gesellschaftlichen Bereich dafür. Die Matrix solcher Vorstellungen wie "Steine des heiligen Tempelberges" oder "Klagemauer" zu verteidigen, Recht zu haben, sich etwas nicht gefallen lassen, Glaubensysteme zu bewahren, usw. - das führt letztlich zu endlosen Reibereien. Im Großen wie im Alltäglichen.]

Ich suche euch ein Bild zu geben, denn es ist ein ganz schönes Bild, das mit dem Korken und dem Meer:
Nehmt einen Korken, der auf dem Meer schwimmt. Ordnet dem Korken den Verstand und Willen zu und dem Meer die Seele und laßt uns die Strömungen als die hochfrequente Kraft [des höheren Seins], als ein Impuls aus der Fülle bezeichnen. Würde sich der Korken von der Strömung führen lassen, so würde diese ihn ohne Kollision mit einer Klippe über das Meer tragen. Denn er wäre allezeit in seiner Strömung und Richtlinie.
Doch der Korken hat beschlossen, sich von der Strömung abzuwenden und sein eigenes Süppchen zu kochen. Er bringt Willen auf und agiert gegen die Strömung. Auf diese Weise ist er in den Gefilden der Seele [Meer] unterwegs und landet so an einem Strand und vertrocknet. Irgendwann wird einer kommen, der eine Flasche verkorken möchte, weil er eine Botschaft über das Meer schickt. Dieser nimmt ihn und wirft die Flasche samt Korken ins Meer zurück. Wenn sich die Flasche ebensowenig dem Meer anvertraut wie der Korken, so wird sie ihr Ziel nicht erreichen und vielleicht auf einen Felsen zerschellen.
Felsen auftreffen und zerschellen. Glas und Korken trennen sich wieder und die Botschaft zerfließt im Meer.
Ich weiß, dieser Vergleich hinkt, aber ich glaube, ihr könnt nachvollziehen, was ich euch zu vermitteln suche. [Der Korken hätte gar nicht die Möglichkeit, sich dem Meer zu widersetzen - aber genau das wollen wir nicht wahr haben. Wir argumentieren dann mit Zufall des Schicksal oder geben Anderen oder uns selbst die Schuld. Schick-Sal = Das zum Heil Geschickte].

So, was bedeutet dieses für euch in diesen Zeiten? Es könnte bedeuten, daß ihr in eure Macht geht. Dieses ist euch gesagt und gesprochen. Es ist wesentlich, daß ihr bereit seid, mehr und mehr euren Platz einzunehmen, mehr und mehr JA zu sagen zu euren Möglichkeiten, so ihr sie spürt und fühlt oder nicht [und dann Schicksal oder Zufall ins Spiel kommen muß]. Ihr könnt eure Möglichkeiten spätestens an dem fühlen, was ihr tagtäglich bewerkstelligt in Bezug zu eurer Ausstrahlung anderen Brüdern und Schwestern gegenüber oder an dem, was ihr an Irritation zustande bringt, wenn ihr in der Verdichtung seid. All dies ist allezeit Produkt EURER Energie. So könnt ihr euch Schmerzen zufügen, indem ihr euch verdichtet und ihr könnt euch in Situationen verwickeln. All dieses könnt ihr unternehmen. Ihr macht Erfahrung in diesen Energiestrukturen und [nur] dies ist wichtig und wesentlich.



Magie

Der Magier verbindet Oben und Unten

Nun folgt ein weiteres Paradoxon für euch. Ihr geht in eure Macht, nehmt euren Platz ein und sagt:
"Ja, ich BIN, ich bin machtvoll und wenn ich es wünschen würde, so könnte ich mit einem Fingerstreich diese Erde flachlegen."
Dieses ist möglich, unterschätzt dieses nicht. Es ist euch gesprochen, daß die Energie, über die ihr verfügt, nicht annäherungsweise meßbar ist und sie viele Atomexplosionen, die auf dieser Erde stattfinden, übertrifft. So unterschätzt diese Energie nicht, obgleich ihr euch wie das Würmchen fühlt. Ich kenne dieses Gefühl, ein Krümel zu sein. Aber ihr seid ein Brot und ihr wißt, ihr seid der Bäcker und ihr seid das Korn und die Erde, die dieses Korn hervorbringt. Ihr seid der Regen, der den Boden bewässert - aber auch der Sturm und Hagel, der das Ganze zum Einstürzen bringen kann und die Hungersnot einläutet. Dieses ist möglich und ihr solltet euch darüber bewußt sein, daß es keine Blasphemie ist. Es ist nicht lächerlich. Es ist kein Unding. Nein, es ist die Wahrhaftigkeit.
Es sind magische Kräfte, über die ihr verfügt. Ihr nennt dieses Magie. Löst eure Angst davor auf und ihr werdet die Magie als ein Gefühl erleben, das euch möglich macht, durch die Straßen in der Bewußtheit zu gehen, in der Gänzlichkeit zu sein und dennoch in einer höchsten Form der Individualität eurer Möglichkeiten. Spürt ab und zu, daß ihr die Macher seid. Dies kann euch eine Idee von dem geben, was ich meine. Seid hier nicht zimperlich mit euch. Es ist nicht angesagt, zimperlich zu sein. Nehmt immer wieder euren Platz ein, löst eure Ängste davor auf [vor Machtmißbrauch] und sprecht euch: "Selbstverständlich nehme ich den Platz ein. Ich bin dieses. Ich kann nichts anderes sein als dieses sein."
Was bedeutet es weiter für euch? Es bedeutet, daß in dem Maße wie ihr bereit seid, eure Macht anzunehmen, ihr im Konflikt seid zwischen einerseits Kontrollausübung [schön brav bleiben!] und dem Sein auf der anderen Seite [ich bin in der Liebe, Mächtigkeit und Demut]. Dies ist ein wichtiger Punkt. Ich frage euch: Könnt ihr dieses spüren in euch? Ist euch dieses geläufig oder ist es eine Legende, die ich gerade berichte?

Mathias: - Ich war gerade abwesend.

Kathrin:
Ich spüre diesen Konflikt auf der einen Seite als die Potenz der Macht und auf der anderen Seite als das Fließen der Hingabe. Meinst du das?

Leanne:
Dieses meine ich. Da gibt es Situationen, wo du nicht weißt, wie du dich verhalten sollst. Sollst du jetzt ein Sahnehäubchen draufsetzen und gutmütig sein, sollst du einen frommen Blick schicken und alles in eine süße Zuckerwatte packen - oder sollst du mit der Faust auf den Tisch hauen?
Ja, so kann man es auch ausdrücken. Ja, dieses ist gemeint und hierin liegt eine weitere Möglichkeit, euch zu erproben.
Ihr nehmt allezeit Energien wahr, ganz gleich, wie ihr damit umgeht. Immer sucht ihr eure eigene innere Mitte! Und dies bedeutet im weiteren Voranschreiten, daß ihr in einer höheren Bewußtheit Vertrauen übt. Vertrauen üben bedeutet, daß ihr euren Tag und eure Nächte in eure übergeordneten Hände legt , ebenso wie die Aufgabe des Tages und der Nacht. Ihr seid vertraut zu sprechen: "Jeshua, ich lege mein Leben in deine Hände. Gott, ich lege mein Leben in deine Hände." Und dennoch spürt ihr, daß ihr dieses nicht wirklich tut. Nein, ihr tut es nicht. Macht euch hier nichts vor! Ihr tut es nicht, denn ihr könnt euer Leben nicht in eine andere Hand legen. Hier müßt ihr auf dieser Erde klarkommen. Aber wie soll das gehen? Ist dieses nicht ein Widerspruch in sich?

Ihr verfügt über die Möglichkeit, euer Leben in eure übergeordneten, geheiligten, gesegneten, lichten Hände zu legen [ins Höhere Sein]. Wenn ihr kein Vertrauen zu eurem eigenen Höheren Sein habt, könnt ihr es Gott, Schöpfung, allgegenwärtiges, ewiges Sein nennen. Auch Jeshua, der geliebte Bruder, er nimmt es allezeit, stellvertretend für euch selbst. Er nimmt es in seine Hände. Ihr könnt euer Leben in euer eigenes Höheres Sein legen, von dem ich euch sprach. Es ist jene Kraft, die bewußt ist über eure Inkarnation, über das, was war und das was linear kommen wird. Das Höhere Sein ist sich also bewußt über das gegenwärtig Anwesende und über alle Möglichkeiten, die darin liegen. Ihr könnt euer Leben aber auch in eure übergeordneten Hände legen [das ist unterschiedlicher Sprachgebrauch].

Eigentlich meine ich: Tut es! Vollzieht dieses rituell in euren Morgenstunden und wenn ihr am Abend eure Augen schließt. Legt es bewußt in eure übergeordneten Hände und vertraut. Vertraut darauf, daß das höhere Sein allezeit das Beste, das Schönste, das Goldenste, das Lichteste und das Liebevollste für euch auswählt. Geht davon aus, daß die Fülle der Göttlichkeit zu euch fließt. Geht davon aus, daß eure Tage so gerichtet sind, daß ihr das Förderlichste und das Angenehmste erfahrt für euch und falls ein Problem auftaucht, ihr allezeit die richtigen, passenden Impulse in euch erhaltet. Sich so verhalten bedeutet nicht, daß ihr die Fahne [des EGO’s] streicht, dieses ist nicht gemeint. Es bedeutet vielmehr, daß ihr bewußt seid, daß ihr in jeglicher Situation das rechte Maß wahrnehmt, daß ihr die Impulse im Genauesten wahrnehmt, das, was angemessen und förderlich ist. Und so seid ihr in der Lage, mehr und mehr Bezüge herzustellen, die Türen zu öffnen und die Stufen zu besteigen. So stellt ihr die Verbindungen zwischen eurem hohen energetischen Lichtkleid und den tieferen Frequenzen des Energiekörpers her. Dies bedeutet, daß ihr euch in der Bewußtheit des Vertrauens schult, euch hinzugeben an euch selbst. Euch euch selbst hinzugeben ist ein hohes Maß an Liebe, an Heiligkeit, an Segen. Vertraut euch selbst, eurer eigenen Instanz im Augenblick des HIER und JETZT.

In das Jetzt zu gehen bedeutet, bereit zu sein. Wenn ihr Kontrolle aufrechterhaltet über die vergangenen Erfahrungen und über die Zukunft, wenn ihr Situationen aus diesem Grund jongliert, ausrichtet und arrangiert, dann könnt ihr nicht im Jetzt sein. Doch das Jetzt wird euch die Möglichkeiten geben, alte Ängste und Verwicklungen aufzulösen und das Bestmögliche für euch möglich zu machen im Zukünftigen. Somit wandelt das Jetzt eure Erfahrungsmöglichkeiten. Vertraut, daß euch zur rechten Zeit das Rechte gegeben wird. Ihr dürft diesem vertrauen. Dies ist der Prozeß, den ihr nun in einem Genaueren gehen wollt und gehen werdet. Dies ist ein Prozeß, den ihr geht. Ihr werdet euch noch viele Male darin erkennen, daß ihr mit euch hadert, denn ihr werdet euch irritiert fühlen. Ihr werdet mit euren Gedanken woanders sein oder ihr werdet euch aus eurer Physis herausnehmen und höhere Frequenzmöglichkeiten wahrnehmen und somit dem gesprochenen Wort nicht folgen können.

Bruder [Mathias], mache dich vertraut mit solchen Situationen. Sie werden dir noch einige Male begegnen, denn hier suchst du Vertrauen zu dir und die Rechtmäßigkeit in der höheren Frequenz. Du versuchst dich hier zu orientieren und auf der anderen Seite, dich ein Stück zu führen. Vertraue, daß du die rechte Erfahrung machst, geliebter Bruder.
Und so macht ihr die rechte Erfahrung mit euren Schmerzen in der Wirbelsäule. Diese Erfahrungen sind Ausdruck von Ausdehnung. Sucht hier die Hingabe an euch selbst, hier sucht sie sich Platz zu machen - nicht aus dem Willen, sondern aus dem Fließen. So sucht sich die Kontrollinstanz zu verdichten. Und so werdet ihr die Erfahrungen machen, was es bedeutet, euch auszudehnen in einem höchsten Maße - und dennoch in einer höchsten Präsenz mit euch zu sein, in einem Ausgerichtetsein, in einer Klarheit. Ihr verliert euch nicht, sondern findet euch in eurer Hingabe. Vertraut, daß ihr euch in einem hohen Maß selbst findet. Dieses ist wesentlich und ich bin in der Dankbarkeit, euch dieses übermitteln zu dürfen.

Ich darf nicht vergessen, euch die Umarmung von all jenen zu übermitteln, die in meinen Bereichen [Jenseits] die Schule der Liebe und ihre Aufgabenbereiche auf ihre Art und Weise vollziehen. Dieses steht nicht im Vordergrund in dieser Stunde. Doch sie berühren euch und sie begrüßen euch. Sie sind viele Male ebenso mit euch in der Anwesenheit und ihr werdet sie wahrnehmen in dem Maß wie ihr mehr und mehr erkennt, daß die Mauern zwischen den Ebenen sich auflösen.

Ihr nehmt Energien wahr, die euch irritieren und die zum Nachbarn im Haus gehören oder die über oder unter euch das Bett bewohnen. Die [Lärm]Energien der Straße irritieren euch und ihr werdet mehr und mehr solche Orte aufsuchen, die euch die Möglichkeit zur Regeneration geben. Nutzt dies! Sucht euch Orte, die euch die Möglichkeit geben, euch ein Stück aus den Frequenzen des Tagtäglichen rauszunehmen. Dies ist wichtig. Seid nicht nachlässig mit euch, sondern findet einen Ort, der euch die Möglichkeit gibt, wieder und immer wieder euch in das Ausgleichen zu geben. Ihr überfordert euch, wenn ihr mit Kraft euch auszudehnen versucht. Dieses braucht es nicht. Es gibt Orte, an denen ihr ein paar Stunden der Ruhe und des Ausgerichtetseins finden könnt. Seid hier nicht unbeweglich. Dieses wäre ein Rat, den ich euch gebe, denn ihr lebt in einer großen hektischen Anstrengung. Viele Male bedarf es einfach einer Stunde oder ein paar Stunden oder ein paar Tage des Polwechsels. Und dies wäre eine Bewegung, die euch guttun würde. So bin ich, glaube ich, nun fertig mit meinen Worten und mit dem, was vorbereitet ist für euch.
Es ist wirklich ganz Klasse, daß ich hier bin. Ich bin ja so voller Freude mit euch. Ich bin ja so voller Freude hier zu sein. Nun sprecht doch auch mal was. Jetzt habe ich so viel gesprochen, nun sagt doch auch mal einen Ton zu mir.

Caro:
Ich bin gerade etwas aufgeregt. Ich freue mich sehr, daß du heute da bist bei uns. Die Worte waren sehr verständlich, auch für mich, und ich habe im Herzen ein Gefühl von Freiheit. Es wäre unfaßbar, wenn wir diese Möglichkeiten in den Alltag aufnehmen könnten.

Leanne:
Es ist das Einfachste und dennoch ist es das Entfernteste und Schwierigste, dieses zu dürfen. Ihr dürft das Leben, die Lebendigkeit in die eigenen höheren Hände legen. [Natürlich] ist dies in einer polaren Welt nicht angemessen. Dort mußt du funktionieren und aufpassen, daß du niemand auf den Fuß steigst oder daß dir keiner eine reinhaut, daß du zu deinem Recht kommst, keinen Fehler machst und vorbereitet bist... - all dieses
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Siehe, das Leben in die eigenen höheren Hände zu legen, bedeutet ja nicht, daß du nicht achtsam bist mit dir. Es bedeutet ja nicht, daß du nicht schaust und die Welt betrachtest, unterscheidest - ohne zu bewerten oder zu verurteilen. Du bist achtsamer denn je. Denn du hast viel mehr Kapazität und Raum und Möglichkeit wahrzunehmen und bei dir selbst zu bleiben, wenn du die Aufgabe, die nicht zu dir gehört, in die Hände übergibst, in die sie gehören [dem Anderen sein Problem überlassen = Singularität]. Du legst dein Leben in deine eigenen übergeordneten Hände und somit bist du nur mit dir in der Verantwortung. In der Art und Weise wie du dein Leben in deine geliebten, übergeordneten Hände abgibst, hin zu dir selbst, erleichtert sich das Leben. Du sammelst dich Stück für Stück ein, kommst in eine höhere Wahrnehmung, eine Bewußtheit, eine Gänzlichkeit, eine Stille, eine große Lebendigkeit und dennoch findest du eine große Mitte in dir. Du kannst dieses Höhere Sein genausogut Gott oder Jeshua nennen - ja, dieses ist möglich. Doch, wenn wir wahrhaftig bleiben wollen, so lege es doch gleich in deine eigenen übergeordneten Hände.

[Nur] so seid ihr in der Lage, eurem höheren Plan ein Stück zu folgen. Dann kehrt der Korken zurück in die Strömung. Er ist sich bewußt, daß ihm auf diesem Weg der eine oder andere Fisch oder die eine oder andere Klippe begegnet. Er wird sie sehen und sein Impuls wird sprechen: "Folge der Strömung links, lasse die Strömung rechts auf der Seite liegen". Und diese Strömung von links wird dich vorbeiführen oder dorthin, wohin du möchtest [nicht willst!].
Erwartet die Fülle, erwartet die Schönheit. Erwartet von einem Tag nichts Geringeres, als daß er euch in der Fülle beschenkt. Das bedeutet, bereit zu sein, die Fülle zu erfahren und das Herz in den Ausdruck der Liebe zu führen. Dieses bedeutet es, ja.

Caro: - Ich danke dir.

Mathias:
Ja, ich möchte auch nochmal das Thema aufgreifen, wenn du sagst: "Gib doch deinen Weg in das Höhere Sein ab." Egal ob das Gott, Jeshua oder ich selbst bin. In meiner höheren Oktave lege ich also meinen Weg in das Höhere Sein - und dann kommt das Problem für mich - und für viele andere bestimmt auch -, daß nämlich damit dann Erwartungen im Bezug auf die 3te Dimension verbunden sind: Jetzt habe ich also meinen Weg in die höhere Oktave hineingelegt und jetzt erfahre ich am nächsten Tag zB. daß ich Schmerzen, Probleme habe, irgend etwas Unangenehmes passiert mir. Dann entsteht doch aus dieser normal-alltäglichen Situation das Mißtrauen!? Es sieht so aus, als würde das Leid, der Schmerz, die Klippe auf dem Weg des Korkens dazugehören. Das zu verstehen macht Schwierigkeiten.

Leanne:
Siehe, Bruder, es ist schon klar, daß dieses Schwierigkeiten macht. Denn hier kommst du an einen wesentlichen Punkt der Kontrolle und dieses ist kein Leichtes für dich. Ich suche, dir dieses verständlich zu machen:

Siehe, du hast ja niemals die Kontrolle! Du hast sie ja niemals! Du lebst in der Illusion, du hättest sie - aber du hast sie nicht. Du suchst die Dinge in den Griff zu bekommen und glaubst [immer wieder], dieses auch hinzukriegen. Aber das ist nicht die Wahrheit! So ist es die Welt der Vorstellung [- etwas in Griff bekommen zu können, wenn man bloß will und es richtig anpackt], die dich treibt und die dir den Schmerz gibt. Schmerz ist ein Produkt der Vorstellung und nicht des dich Schenkens und Hingebens an dein Höheres Sein.

Erfahre mehr und mehr das Vertrauen, dich hinzugeben. Siehe, du hast in dir die Tendenz, dich zu öffnen und dich gänzlich hinzugeben, auf daß du die Öffnung bewußt wahrnimmst. Aber hier tritt [immer wieder] ein Reflex ein, aus dem heraus du dich immer wieder zu konzentrieren versuchst, um die Energien, die frei werden, wieder zu kontrollieren. Du hast ein schöpferisches Potential, das aus der Weite fließt. Je mehr du dich hingibst, desto schöpferischer und kreativer wirst du. Aber du verwechselst das kreativ Schöpferische viele Male mit der Vorstellung, daß du dich wieder eng machen müßtest, um ein Rad auf den Boden zu kriegen und klarzukommen mit Welt. So trennst du dich wieder von deinem Höheren Sein Dieses ist normal.

Es geht hier um einen Prozeß des Sterbens. Wenn sich alte Vorstellungen auflösen, dann sterben sie. Wenn du dich für dein höheres Sein öffnest, dann wirst du am nächsten Tag den Schmerz erleben inbezug auf das Alte, Gestorbene. Siehe, so du geöffnet bist und deine Tage in deine eigenen Hände legst, so stehst du in einem hohen Bezug zu dir selbst und deine eigenen klaren Informationen können dich erreichen.

Sollte einer seine Physis verlassen - laßt uns dieses derbe Beispiel wählen - so wird dies allezeit eine Freude für diese Seele [nicht EGO] sein. Sie wird dieses nicht als Schmerz erleben. Wenn du dich [analog] für dein Höheres Sein öffnest, so kannst du kein Symptom mehr erfahren. Du kannst es nicht erfahren, denn du bist im Bezug zu dir und deine Seele muß dir nichts [über ein Symptom] mitteilen, womit du nicht einverstanden wärst. Denn du bist in der Hingabe an dich selbst. Schmerz und Symptom sind dann ausgeschlossen. Es ist nicht mehr möglich, es ist nicht möglich [denn ich bin damit ja einverstanden!].

Erübe dich. Versuche es einfach mal, vielleicht eine Stunde, vielleicht einen Tag und schaue, wie sich dieses anfühlt für dich [dich dir selbst hinzugeben]. Und dann kannst du ja wieder in die Abtrennung gehen. Dieses ist ja kein Fehler. Und dann mag wieder einmal ein Impuls kommen, der dir spricht: "Bruder Mathias, es ist Zeit, dich wieder hinzugeben."
So gibst du dein Leben wieder in deine Hände. Du wirst wieder Erfahrungen machen und du wirst beobachten und durch die Beobachtung wirst du dir vertrauen können, dieses ist möglich. Beobachte dich, wie du vorangehst. Doch wenn du sagst: "Ich öffne mich nun und gehe ins Leben" - und wenn dir dann ein Stein auf den Fuß fällt und du dir sprichst: "Jetzt habe ich mich doch vorgestern geöffnet und jetzt tut es weh" - dann wirst du nicht mitkriegen, daß du dein Wort bereits wieder zurückgerufen hattest. Dieses kann dich lehren, dich zu schulen in der Beobachtung mit dir selbst. Geliebter, tiefgeliebter Bruder, ich bin dankbar, dir dieses reichen zu dürfen.

Mathias:
Ich bin dankbar dafür, daß du mir das sagst. Ich glaube, ich kann ziemlich viel damit anfangen.

Ute:
Ja, Leanne, auch ich freue mich, daß du wieder mal da bist und zu uns sprichst. Ich bin heute ziemlich viel abwesend gewesen. Ich muß alles noch mal anhören. Was mir aber sehr klar geworden ist, ist das was du sagst: "Gib dein Leben in die Hände deines Höheren Selbst." Ich habe das vor paar Monaten gemacht, daß ich mein Leben Gott übergeben habe. Ich merke aber, daß es mir trotzdem immer schwerfällt und daß Themen auf mich zukommen, die ich nicht wirklich voll annehmen kann. Ich bin dann im Zwiespalt. Aber ich merke, daß es mir immer leichter fällt.

Leanne:
Mein Rat an dich wäre, Geliebte, wähle [anstatt Gott] dich selbst aus. Gott ist eine Instanz in euch, die jemand Anderen [suggeriert]. Jemand, der schon in der Lage sein wird, das Schiff zu schaukeln. Das wird schon einer sein, der hier durchblickt. Wenn er's nicht weiß, wer dann soll's bitte wissen? Eine Instanz ist [immer] im Gegenpolaren. Erst dann, wenn ihr erfühlt, daß ihr selbst und Gott nicht trennbar voneinander seid, dann könnt ihr den Begriff "Gott" wieder wählen. Seid erst mal konkret und kompromißlos und wählt euch selbst aus, um euer Leben in eure höheren Hände zu legen. Es macht Sinn, dieses rituell täglich zu wiederholen. Ihr baut so ein Energiefeld auf, das euch immer mehr vertraut macht mit euch selbst und dem Bewußtsein, daß ihr euch nur das Beste, das Schönste, das Liebevollste, das Förderlichste gebt und daß ihr nur das erfahrt, was das Gesegneteste für euch ist. Nehmt dieses. Ihr seid es wert! Ich meine damit nicht, daß ihr euch mit anderen dabei vergleichen solltet. Ein jeder ist aufgerufen, dies für sich selbst zu vollziehen. Ein jeder ist dazu in der Lage! Es gibt hier kein Spiel der Klassen, wo man ein gewisses Zeugnis braucht, um endlich sich selbst vertrauen zu dürfen. Dies ist auch nicht gemeint. Ein jeder ist gemeint. Und so seid ihr heute gemeint. Aber es sind alle gemeint. Doch ihr seid heute jene, die es erfahren. Wiederholt euch diese Erkenntnis. Ich weiß, das ist lächerlich, denn es bedarf in der Wahrhaftigkeit keiner Wiederholungen. Doch um die Dichte der Unmöglichkeit aufzulösen, sind Wiederholungen sinnvoll. Wischt nicht mal schnell drüber, sondern tut es aus der Klarheit, aus der Bewußtheit und dem Fühlen dessen, was sich vollzieht. So du dies so tust, ist es ein wesentliches Instrument, Geliebte.
Und ich freue mich auf einen Tanz mit dir... so du erlaubst, würde ich mich im Baldigen ganz und gar in dich hineintransportieren, um ein paar Worte über dich zu sprechen. Es wäre mir eine große Freude und wir könnten doch ein Tänzchen wagen...

Ute:
Ja, ich danke dir, Leanne. Ich glaube auch, daß das in der Bälde möglich sein wird. Ich wollte dir noch sagen, daß wieder viele Hände voll Sonnenblumenkerne da sind.

Leanne:
So ist es. So beschenkt euch und so wisset, die Sonnenblumenkerne werden nicht ausgehen. Denn sie sind aus der Ebene der Liebe. Sie werden nicht ausgehen. So beschenkt euch in der Fülle und laßt sie erblühen als Zeichen für die Grenzenlosigkeit und daß es nicht die Grenze zwischen den Dimensionen gibt. Nehmt sie als Manifestation aus einer anderen Welt [Jenseits], die keine andere Welt in der Wahrhaftigkeit darstellt, denn die Türen sind so schön, groß und weit dazwischen geöffnet.

Mathias:
Ja, so danken wir dir Leanne für deine Rede [die Tipse schreibt "dein Gerede"]. Im Augenblick sind keine Fragen mehr da, nehme ich mal an. Wir möchten auch herzliche Grüße an eure Schule im Jenseits über dich vermitteln.
- [zu den Anderen der Familie:] Habe ich eure Zustimmung?

Die Anderen: - Ja.

Leanne:
Ich nehme diese Grüße entgegen. Ich fühle mich ein wenig wie ein Schulsprecher. Ich bin eine Instanz, ein Delegierter :-)). Dieses ist wieder lustig und sehr witzig.
Ich werde eure Grüße formell in meine Schule tragen, ich werde strammstehen und es dann vermitteln. Und sie werden Augen machen, wenn ich ihnen das erzähle, was sie ohnehin längst wissen ... Sie [seine Jenseitigen Kollegen] kriegen gar Vieles mit von dem, was hier im [Dieseits] geschieht. Sie nehmen gar viel wahr.
Wir sind fleißig in der Liebe - dieses ist komisch zu sprechen - als wäre Liebe ein Fleißfach. Nein, so habe ich das nicht gemeint. Aber ich spiele so gerne mit den Worten und je komischer sie klingen, desto mehr verdichte ich mich wieder in diese Stimme und ich möchte so laut herauslachen wie ein Schüler, der in sein Pausenbrot beißt. Ich weiß gar nicht [mehr] wie das schmeckt - und ich möchte einen Witz erzählen und mir dann auf den Schenkel hauen. Vielleicht könnt ihr dieses ja für mich unternehmen. Vielleicht kann ja einer mal richtig lachen und der andere klatscht sich dann auf seinen dicken Bauch - das wäre doch lustig und ich wäre sehr in der Freude.

Ich bin viele Male mit euch. Ich nehme euch viele Male wahr und ich würde mich freuen, wenn ihr mein Energiekleid spüren würdet, wenn ihr eure Aufmerksamkeit hin und wieder mal wieder zu mir hinlenken würdet. Ich bin nicht so beschäftigt, daß ich nicht mit euch sein könnte. Habt den Dank, ihr witzigen Freunde, ihr, die ich liebe so tief und ewig und unendlich. Ich weiß die Worte nicht zu vermitteln, um diese Liebe auszudrücken. Eine Sprache genügt nicht, um dieses in eure Herzen zu legen. Ich danke euch sehr, daß ihr seid und geht und daß ich auf dieser Art und Weise an eurer Seite und mit euch sein darf. Ich bin des Dankes groß für mich selbst, daß ich bin, der ich bin und daß ich Erfahrungen mache und daß ich in der Schönheit mit mir bin. Ich bin in der Dankbarkeit, in der Liebe, in der Unermeßlichkeit der Liebe mit mir selbst. So nehmet diese Liebe und den Segen der Meister, die euch vertraut sind aus der Liebe.
Gott zum Gruße, ihr, die ihr so voller Wahrhaftigkeit und Schönheit seid. Ich bin euch, Leanne. Gott zum Gruße.

Wir: Gott zum Gruße, Leanne.






Anmerkungen von Mathias zur Durchgabe von Leanne vom 06.10.00: „Vertrauen“ anläßlich eines Geistigen-Welt-Wochenendes:

Seite 1: "Geistige Welt" wird oft mißverstanden als "jenseitige oder feinstoffliche Welt".
"Feinstofflich" verwende ich als Oberbegriff, der im Grunde nur Seinszustände jenseits der materiellen Wahrnehmungsmöglichkeit beschreibt. Verliebtsein, träumen oder Intensives Atmen sind solche Zustände.
"Jenseitig" beschreibt die Welt der verstorbenen Seelen, das Jenseits. Allein aus der Tatsache, daß jemand verstorben ist, folgt natürlich nicht, daß er dadurch schon klüger oder gar erleuchteter wäre. Deshalb macht das Channeln solcher Seelen meist wenig Sinn. Das Jenseits ist der Emotionalkörper der Erde und damit genauso unserer verwickelnden Polarität unterworfen wie das Diesseits. Allerdings haben die dort keine solch verdichtete Materie wie wir im Diesseits.

Leanne ist eine menschliche Seele, in seinem Inkarnationszyklus gerade im Jenseits und ebenso wie wir auf der Suche nach dem Ausstieg aus Polarität. Das ist unser gemeinsames Interesse und darüber geht der Austausch. Natürlich erfahren wir von ihm auch viel über das Jenseits und wie es dort so zugeht.

Geistige Welt beschreibt einen Zustand jenseits von Polarität, damit von Einheit. Diese Einheit ist viel absoluter als wir sie aus unseren Erfahrungen hier kennen. Aber unsere Sehnsucht nach dahin bleibt, denn trotz allen Vergessens bleibt ein Rest von Erahnen.

Alles was Geistige Welt zu uns in Worten spricht, muß zwangsläufig durch den Filter unserer Vorstellungen und wird dadurch oft unverständlich. Im Grunde schneidet uns Sprache und verstandesmäßiges Verstehen-Wollen von Geistiger Welt ab. Leanne bildet hier eine Zwischenstation. Einerseits ist er im Jenseits den Feinstofflichen, geistigen Wesen näher und zum anderen spricht er noch unsere allgemeinverständliche Sprache. Er ist also in weiten Teilen der Durchgabe so eine Art Übersetzer zwischen Geistiger Welt und uns.


Seite 2: Höheres Sein. Ich (Mathias) vermute, daß damit das gleiche gemeint ist wie mit "Höherem Selbst".
"Das niedere Sein" ist unser Alltagsbewußtsein der Polarität. Die "höhere Oktave" vom niederen Sein ist das "Höhere Sein", also der Einheit deutlich näher. Höheres Selbst oder Sein ist im Grunde der Geistkörper, den wir in der fünften Dimension der Einheit hatten und wieder haben werden: Unsterblich, voll bewußt, ewig, unser wahres Sein. Er ist im niederen Sein meist nur im Hintergrund zu vernehmen.

Begriffe wie "wollen", "sollen", "müssen", "in den Griff bekommen" und die damit verbundene Haltung der Kontrolle über Leben führen vom Höheren Sein weg, hinein in das vermeintlich Machbare des niederen Seins.

Metaebene beschreibt das Bewußtsein von einer abstrakteren, hierarisch höher stehenden Bezugsebene. "Ich sehe vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr" ist niederes Sein in der Verwicklung. "Ich schaue von einem Turm in eine Landschaft und sehe dort einen Wald" wäre die Metaebene.

Bei Vertrauen geht es im Kern darum, daß alles was von selbst geschieht, gut und willkommen ist und was nicht von selbst geschieht (also gemacht und gewollt ist) ist ebenso gut und willkommen. Paradoxer Satz, der beide Pole vereint. Das Schlechte ist genauso gut wie das Gute. Analog Goethe (Faust): "... Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und doch das Schlechte schafft" - und umgekehrt. Diese Betrachtung setzt das Bewußtsein einer Metaebene voraus. Bewußtsein darüber, daß wir uns hier in einer Vorstellungswelt, sozusagen auf Abenteuerurlaub von der Einheit der Fünften, befinden, in der die Dinge relativ sind und Tod wie Einschlafen am Abend normal ist. Am nächsten Morgen wachen wir in einer weiteren, völlig veränderten Inkarnationskulisse auf. Zwei Pole erzeugen Spannung. Spannung erzeugt Bewegung. Bewegung erzeugt Veränderung. Veränderung erzeugt Entwicklung. Nichts bleibt wie es ist.
Die scheinbar ewige oder große Liebe endet mit Sicherheit mit dem Tod. Weitere Verhaftungen sind der Veränderung nur hinderlich. Ewige Liebe ist nur möglich im Zustand der Einheit. Menschen quietschen schon, wenn ihre zerbrechlichen relativen Einheiten auseinanderfallen. Vertrauen bezieht sich auf den Fluß des Lebens durch Inkarnationen. Vertrauen bezieht sich nicht darauf, daß mein Schutzengel schon dafür sorgen wird, daß es mir in der Vorstellungswelt meines Egos gut geht (wenn ich nur Kontakt zu ihm finde und bete oder meditiere). Mit dieser Haltung degradieren wir Geistige Führung zum Erfüllungsgehilfen des Ego. Sie ist aber Sprachrohr unseres höheren Seins.


Seite 3: Wenden wir den Begriff Metaebene auf Energieformen an, so sind verschiedenste Energiearten zu beobachten: Sex, Aggression, Herzenergie, strukturierende Energien. Auf der Metaebene finden wir die einzige universelle, letztlich göttliche Energie der Einheit, die sich in der Matrix (Vorstellungswelt) vielfältig aufspaltet und voneinander in immer neue Gegenpole trennt. Was dabei herauskommt, hängt vom Filter ab, das wir vor das weiße Licht stellen
(Filter = Vor-Stellungen). Den Filtern entsprechen in diesem Modell die Chakrenstellungen. Unerlöst=linksdrehend und waagrecht= Waagschale. Erlöst=rechtsdrehend und vertikal=singulär, was dem Bild des Aufzugs entspricht.
Harren in der Neutralität bedeutet, sich auf eine Metaebene zu begeben und die eigene Seelenlandschaft von Oben zu beobachten, ohne den Druck, etwas tun zu müssen. Nur aus dieser inneren Haltung des Sich-Zuschauens ist es möglich, sein Ego der jeweiligen Inkarnation den Strömungen des Meeres anzuvertrauen. Denn aus der Distanz sehen wir, daß uns die Welle ganz automatisch und auf dem kürzesten Weg zur Einheit zurück bringt, wenn wir sie nur lassen und nicht in Panik dazwischenfummeln, weil wir glauben, daß sonst alles schief geht. Aber auch die Panik des Ego's (=Kapitän des Korkens) ist Teil der Welle und unsere Entwicklungslektion. Wir können uns gelassen in unserer Panik zurücklehnen - Beschreibungen der Einheit klingen in unserer Sprache immer paradox.


Seite 6: Macht und Ohnmacht sind unser täglich Brot. Bewußt oder unbewußt. Denn Macht ist Zustand relativer Einheit. In der polaren Welt gibt es aber immer den dazugehörigen Gegenpol, hier die Ohnmacht. Wie die zwei Enden einer Balkenschaukel (analog Waagschale) sind beide Pole untrennbar miteinander verbunden. Strebe ich nach dem Einen, habe ich automatisch das Andere mit am Hals, das fällt nur deswegen oft nicht weiter auf, weil die Phasen oft durch Inkarnationen getrennt sind. In der RT (Reinkarnations-Therapie) wird dieses natürlich deutlicher als in den 30 Jahren Ohnmacht im Büro oder der Ehe, die ja nur einen kleinen Ausschnitt aus der Gesamtheit der Welle darstellen. In die Mitte der Schaukel, des Horoskops, zu kommen wäre der einzige Ausweg, denn hier ist der Aufzug zur Metaebene.


Seite 9: Einfach ausprobieren > Geht in die Erwartung, daß das höhere Sein euch an diesem Tag beschenken möchte. Aber wenn ihr nicht aufpaßt, verpennt ihr das Geschenk! Ihr seid so im Streß, daß ihr es gar nicht als solches erkennt und schon landet es im Papierkorb. Befreit euch von der Vor-Stellung, daß Geschenke in Goldpapier gewickelt sein müßten. Der 3-Stunden Termin beim Zahnarzt, der Strafzettel am Auto oder der Baulärm auf der Straße können genauso wichtige Geschenke sein wie der 3er im Lotto - wenn wir es nur sehen könnten. Um sehen zu können, bedarf es neben der Metaebene, der Ausdehnung und der spielerischen Flexibilität im Umgang mit der Matrix.
Haben die neuen Kronen nicht einen Zahn gerettet? Hat der Strafzettel etwa die 10 Sekunden Zeitverzögerung gebracht, die den Unfall verhinderten? Hat der Baulärm vielleicht die nette Begegnung im Cafe gebracht, weil ich einfach aus dem Büro weggegangen bin?
Es geht darum, sich von der Vorstellung wie ein Geschenk auszusehen hat, zu lösen. Es könnten auch ein Paar Stinkesocken sein. Das kommt auf den Blickwinkel an.
Esoterik ist nur ein anderer Blickwinkel auf dieselbe Welt. Glas halb voll oder halb leer?